RFID im Gesundheitswesen - Identifizierung von Patienten, Geräten und Medikamenten

Im Gesundheitswesen geht es vor allem um Patientensicherheit, vollständige Rückverfolgbarkeit und Verfügbarkeit von Ressourcen. RFID trägt dazu bei, Fehler zu reduzieren, die Logistik zu rationalisieren und zuverlässige Daten über Geräte, Medikamente und medizinisches Material zu liefern. Die Umsetzung beginnt mit dem Prozess und der Auswahl der Technologie (UHF oder HF/NFC) für die tatsächlichen Arbeitsbedingungen.

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Die häufigsten RFID-Anwendungen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen

RFID unterstützt Prozesse, bei denen eine schnelle Identifizierung und Ereignisprotokollierung wichtig sind. Mit dem berührungslosen Lesen können Tätigkeiten am Patientenbett, im medizinischen Lager und im Geräteumlauf automatisiert werden.

  • Identifizierung der Patienten (Banderole) und Verringerung des Verwechslungsrisikos.
  • Verfolgung von medizinischen Geräten (Asset Tracking) und deren Standort.
  • Kontrolle des Umlaufs von Instrumenten und Kits (z. B. Sterilisation, Ausgabe, Rückgabe).
  • Verwaltung von Arzneimitteln und Materialien: Zulassungen, Freigaben, Chargenkontrolle.
  • Kontrolle des Zugangs zu Bereichen (Lager, Krankenstationen, technische Räume).

UHF oder HF/NFC in der Medizin - die Wahl der Technologie

HF/NFC (geringe Reichweite) wird häufig für die Identifizierung von Personen und Vorgängen am Schalter gewählt. UHF (größere Reichweite und Gruppenauslesung) eignet sich gut für die Logistik, für Lagerhäuser und für die schnelle Inventarisierung von Anlagen.

Bei der Auswahl sollten Metall, Flüssigkeiten, EM-Umgebung und Datensicherheitsanforderungen berücksichtigt werden.

  • HF/NFC: Patientenarmbänder, Personalidentifikation, "Touch"-Lesepunkte.
  • UHF: Bestandsaufnahme, Logistik, gleichzeitiges Lesen mehrerer Tags.
  • Auf-Metall-Etiketten: Geräte und Komponenten aus Metall.

Leseinfrastruktur: Workstations, Gates und Handhelds

Je nach Prozess werden Stationsleser (z. B. an der Ausgabe), Handhelds für die schnelle Bestandsaufnahme und Lesepunkte in Durchflusszonen eingesetzt. Leseselektivität und Stabilität in einer realen Umgebung sind entscheidend.

  • Positionen: Überprüfung der Freigabe/Rückgabe, Kommissionierung von Bausätzen.
  • Handhelds: schnelles Auffinden und Inventarisieren von Geräten.
  • Gateways/Zonen: Aufzeichnung der Ressourcenströme an ausgewählten Punkten.

Datenintegration und -qualität (EPC/UID, Ereignisse, Auditing)

RFID liefert eine Kennung (EPC/UID) und ein Leseereignis. Das System (HIS/ERP/WMS) ordnet die Kennungen einem Patienten, einer Ressource oder einer Charge zu. Eine konsistente Serialisierung und Berichterstattung sind die Grundlage für zuverlässige Daten.

  • Bericht über die Serialisierung und Codierung von Etiketten.
  • Behandlung von Ereignissen: Aufnahme, Freigabe, Rückgabe, Sterilisation, Überprüfung.
  • Audit, Einhaltung der Vorschriften und Rückverfolgbarkeit der Daten.

FAQ

Die häufigsten Fragen zu dieser RFID‑Anwendung – wenn du Hilfe bei der Auswahl von Tags oder Pilot‑Tests brauchst, schreib uns.

Ja, aber bei der Wahl der Technologie und der Infrastruktur sollten die Arbeitsbedingungen, Verfahren und organisatorischen Anforderungen berücksichtigt werden. Selektive Lesepunkte und Datenzugriffsrichtlinien werden umgesetzt.

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